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Reisetipps

Ernährung während der Tour

Alle Mahlzeiten werden während Ihrer Tour von Ihrem Koch frisch zubereitet. Es werden Ihnen täglich drei reichliche Mahlzeiten serviert, damit Sie für die langen, anstrengenden Wanderungen gestärkt sind. Folgendes steht auf der Speisekarte:

Frühstück: Frische Früchte, Rührei, Toast mit Butter, Marmelade, Erdnussbutter und Honig

Mittagessen/Lunchbox: Hühnchen, Eier, Käse, Sandwiches, Früchte*

Abendessen: Suppe, Brot, Hühnchen, Fleisch, Kartoffelpüree, Pommes, Reis, Fisch oder Spaghetti Bolognese, frische Früchte (z.B. Ananas, Mango) Zu allen Mahlzeiten werden Tee (schwarz) und Kaffee (Instant) sowie Milchpulver („Milo“) gereicht. Das Wasser wird immer abgekocht und kann bedenkenlos getrunken werde.

*Vegetarische Mahlzeiten können nach vorheriger Anmeldung ebenfalls bereitet werden. Bei speziellen Essenwünschen sollten Sie gegebenenfalls die Zutaten selbst mitbringen.

Weitere Tipps:

Tipp 1: „Cook it, peel it – or forget it! “

Bitte essen Sie keine ungeschälten Früchte oder Obst, keinen rohen Salat, keine Eiswürfel und kein Speiseeis. Gekochte und geschälte Speisen sind unbedenklich.

Tipp 2: Wasser

Eine große Gefahrenquelle ist das Trinkwasser: Trinken Sie nur Wasser, welches abgekocht wurde. In Städten greifen Sie immer auf Mineralwasser aus Flaschen zurück (achten Sie darauf, dass der Verschluss vorher noch nicht geöffnet wurde). Sollten Sie dennoch auf Nummer sicher gehen wollen, empfehlen wir Ihnen, Ihr Wasser/Tee mit Entkeimungstabletten (Mikropur) zu desinfizieren.

Trinken Sie mindestens 3-5 Liter pro Tag: vor, während und vor allem nach der Tour. Achten Sie nur darauf, nicht zu viel auf einmal zu trinken. Als Faustregel gilt: max. 1 Liter/Stunde. Wird der Magen überdehnt, verlangsamt sich die Flüssigkeitsaufnahme des Körpers. Das heißt: zu viel auf einmal zu trinken bringt einen umgekehrten Effekt!

Trinken Sie aber trotzdem unbedingt vor dem Durstgefühl, denn in den Höhen muss die Luft beim Atmen angefeuchtet werden und bedarf somit viel Wasser.

Tipp 3: kein Alkohol

Vermeiden Sie Alkohol. Dieser wirkt entwässernd und ist nicht empfehlenswert in den Höhen, in denen Sie sich aufhalten werden.

Hinweise

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Trittsicherheit, Trekking- bzw. ausreichende Höhenerfahrung, sowie sehr gute Ausdauer und Kondition für die mehrstündige Wanderetappen, sind auf dieser Route unerlässlich. Höhenverträglichkeit bis auf 5900 m, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sollten Sie für diese Tour mitbringen. Die Campingplätze verfügen nur über einfachste Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. Waschmöglichkeiten und Privatsphäre sind sehr stark eingeschränkt.

Die Machame-Route ist konditionell recht anspruchsvoll. Insbesondere die Anstiege am Lava Tower (aufgrund der Höhe), sowie die Great Barranco Wall verlangen dem Körper neben Trittsicherheit einige Leistungsfähigkeit ab. Bergsteigerische Fähigkeiten sind jedoch nicht erforderlich. Trotz der schwierigeren Passagen erreichen prozentual mehr Touristen über die Machame-, Umbwe- oder die Lemosho-Route den Gipfel, als über die Marangu-Route. Gehen Sie unbedingt schon ab dem 1. Tag langsam und belächeln Sie nicht das freundliche „Pole Pole“ (langsam, langsam) Ihres Führers – er kennt den Berg!

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Das Tropenklima in Tansania unterscheidet sich von der jeweiligen Höhenlage eines Gebiets. An der subtropischen Küste ist die Temperatur mit einem Durchschnitt von 26 Grad Celsius am höchsten. In den Bergregionen (z.B. der Usambara-Gebirgskette) herrschen durchschnittlich etwa 17 Grad Celsius und ist dadurch entsprechend kühler. Tansania ist im Norden und Nordosten von zwei Regenzeiten geprägt: zwischen März und Mai und in den Monaten Oktober und November. Im Süden gibt es eine längere Regenzeit zwischen November und April.

Grundsätzlich kann Tansania fast das ganze Jahr über besucht werden. Die beste Reisezeit hängt immer von der Region und den geplanten Aktivitäten Ihrer Reise ab. Wenn Sie eine Safari in die Serengeti planen und die große Tierwanderung miterleben wollen, achten Sie darauf, dass es in den Monaten April und Mai aufgrund der Regenzeit Einschränkungen gibt. Die restlichen Monate eignen sich jedoch optimal und Ihr Reiseleiter bringt Sie genau dorthin, wo Sie die großen Tierherden auffinden werden. Jedoch hat auch die Regenzeit ihre Reize: wenig Touristen, klare, staubfreie Luft, günstige Flug- und Übernachtungspreise, üppige und grüne Vegetation. In der Regel regnet es in diesen Monaten nur nachts und es handelt sich um kurze, heftige Schauer, welche sich normalerweise nicht über den ganzen Tag erstrecken. Daher bieten wir Ihnen auch an, während oder nach der Regenzeit zu reisen.

Von Mitte Dezember bis Ende März herrscht Trockenzeit in Tansania und die Temperaturen erreichen ihren Höhepunkt. Wer die heißen Monate und die Regenzeit vermeiden möchte, reist am besten zwischen Juni und September. Hier kann mit angenehmen Temperaturen gerechnet werden und der Tierbeobachtung steht nichts im Weg. Wer eine mehrtägige Trekkingtour zum Mount Meru oder Kilimanjaro plant, ist mit den Monaten Januar und Februar sowie Juli bis Oktober bestens beraten.

Bei dem Gedanken an das afrikanische Klima, denkt man sofort an heiße, trockene Hitze und die gleißende Sonne. Doch diese Annahme ist nicht ganz korrekt, denn auch in Afrika bzw. Tansania kann es, außer in der Küstenregion, durchaus auch mal kühler werden. Daher dürfen dickere Kleidungsstücke im Reisegepäck nicht fehlen.

Damit Sie für Ihre Reise bestens vorbereitet sind, haben wir für Sie eine Packliste zusammengestellt, die Sie beim Kofferpacken unterstützen soll.

Wichtige Dokumente und Unterlagen

  • Reisedokumente (Pass, Flugticket, Versicherungspolice)
  • Kopien aller wichtigen Reisedokumente
  • Reisebestätigung von Tansania Reiseabenteuer
  • 2-3 Passbilder für die Neubeantragung des Reisepasses (bei Verlust des Reisepasses)
  • Liste wichtiger Adressen und Telefonnummern
  • Impfausweis
  • (internationaler) Führerschein
  • Bargeld (Euro und US-Dollar)
  • Kreditkarte(n)

Reiseutensilien

  • Koffer oder Rucksack
  • Kleiner, bequemer Tagesrucksack
  • Adapterstecker (in Ostafrika wird das dreipolige „englische“ System verwendet)
  • Mobiltelefon und Ladegerät
  • Kopfhörer
  • Wecker
  • Fotoausrüstung inkl. Ersatz-Akkus/Batterien und Speicherkarten
  • Fernglas zur Tierbeobachtung
  • Trinkflasche
  • Taschenlampe, am besten eine Stirnlampe
  • Rucksack oder eine weiche, aber stabile Reise-/ Sporttasche
  • Wasserdichte Schutzhülle für Rucksack oder Reisetasche
  • Geldgürtel, Brust-, Bein- oder Gürteltasche
  • Sonnenbrille
  • Karten- oder Reisespiele
  • Reiseführer, Sprachführer, Landkarte

Kleidung

Für Safaris in Tansania hat sich leichte, strapazierfähige Kleidung bewährt. Achten Sie auf helle Kleidung (starke Farben können Tsetse-Fliegen anlocken und größere Tiere verschrecken)

  • Dünne, möglichst wasserdichte Kleidung: T-Shirts, Shorts, Westen
  • Regenjacke
  • Dicker Pullover, möglichst aus schnell trocknendem Material (z. B. Fleece)
  • Badeschuhe und Badesachen
  • Pyjama
  • Unterwäsche und Socken
  • Bequeme, wasserfeste Turn- oder Wanderschuhe
  • Ein zweites, leichtes Paar Schuhe (Sandalen, Flip-Flops)
  • Mütze oder Hut zum Sonnenschutz
  • Feinere Kleidung für Abende im Hotel und Lodge, z.B. lange Hosen und langärmelige Hemden/Blusen, die nach Anbruch der Dunkelheit gegen Mückenstiche Schutz bieten
  • Windjacke, weil es morgens und abends kühl werden kann

Reiseapotheke & Hygiene-Artikel

  • Kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten (verstauen Sie diese immer in Ihrem Handgepäck, falls Ihr Koffer verloren gehen sollte)
  • Rezeptfreie Medikamente: Schmerzmittel (z. B. Aspirin oder Paracetamol), Anti-Durchfall-Mittel (z. B. Imodium) und Heftpflaster
  • Malariaprophylaxe
  • Orale Elektrolytzufuhr zum Ausgleich der Salz- und Wasserverluste bei Durchfallerkrankungen
  • Antibakterielles Gel (falls keine Seife vorhanden ist oder für zwischendurch)
  • Wasserentkeimungstabletten (z. B. Mikropur)
  • Kontaktlinsen und Lösung/(Lese-)Brille
  • Sonnenschutzcreme oder -lotion mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 25)
  • Toilettenartikel und Rasierutensilien
  • Mückenschutzmittel (z. B. NoBite)
  • Mittel zur Nachbehandlung von Insektenstichen, kleiner Wunden und zur Desinfektion (Jod)
  • Nagelschere und Feile

Ausrüstung

Bei Trekkingreisen gilt: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Ihre Ausrüstung für die Trekkingtour richtet sich in erster Linie nach der Reisezeit. Von dem Gedanken, dass es in Afrika stets warm ist und immer die Sonne scheint, müssen Sie sich verabschieden. Besonders in den Bergregionen, wie am Kilimanjaro oder am Mount Meru, kann es auch während der Sommermonate sehr kalt werden.

Für Trekkingreisen und Bergbesteigungen über 4.000 m (Mount Meru und Kilimanjaro) ist eine komplette Trekkingausrüstung für Hochgebirge erforderlich. Unverzichtbar sind dabei eine entsprechend warme Bekleidung und festes Schuhwerk.

Die Folgende Packliste ist eine von uns empfohlene Liste, die Sie natürlich nach Ihren Vorstellungen kürzen oder erweitern können. Wir empfehlen Ihnen, die Liste auszudrucken und bereits eingepackte Artikel abzuhaken. So können Sie sich sicher sein, nichts vergessen zu werden.

Unterlagen

  • Reisepass mit Kopie
  • Bargeld/Kreditkarte
  • Tansania Reiseabenteuer-Reiseunterlagen
  • Impfpass
  • Geldgürtel/Brustbeutel/Bein- oder Gürteltasche zur Aufbewahrung der     Dokumente Bekleidung
  • Feste, knöchelhohe, eingelaufene Wanderschuhe
  • Gamaschen (wegen Staub und Sand)
  • Ersatzschuhe (Leichtwanderschuhe, Turnschuhe)
  • Sandalen/Flip-Flops/Badelatschen (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • mehrere Paare Trekkingsocken (warm & gut gepolstert)
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • Trekking- / Bergwanderhose
  • bequeme Freizeithose
  • Wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • dicke Daunenjacke (Füllgewicht ab 300g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • kurze & lange Funktionsunterwäsche
  • warme Mütze/Sturmhaube
  • warme Fingerhandschuhe
  • Halstuch/Schal/Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • Sonnenschutz für den Kopf (Kappe/Hut)
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Sonnenbrille/Gletscherbrille
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft) technische Ausrüstung
  • flexibles Gepäckstück (wird während der Wanderung von einem der Träger transportiert)
  • Schlafsack bis – 15° im Komfortbereich (kommt mit in die Tasche für den Träger)
  • Isomatte (kommt mit in die Tasche für den Träger)
  • Rucksack oder eine weiche, aber stabile Reise- bzw. Sporttasche mit Schloss (um überschüssiges Gepäck bei der Agentur vor Ort zu deponieren, z.B. für eine anschließende Safari)
  • Kleiner Tagesrucksack (20-40 Liter) für Regenkleidung, Fotoapparat, Fleece-Pullover, kohlenhydratreiche Snacks und der Wasserflasche während der Trekkingtour
  • Transportschutzhülle für Rucksack
  • Regenschirm, da es öfter regnen kann
  • Trinkflasche (auch als Wärmflasche)
  • Wassersack
  • Stirnlampe (LED) mit Ersatzbatterien
  • Teleskopstöcke, um die Knie zu entlasten, wichtig wenn Schnee liegt

Hygieneartikel & Sonstiges

  • kleine Reiseapotheke mit wichtigen persönlichen Medikamenten (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Elotrans-Pulver (orale Elektrolytzufuhr) gleicht den Salz- und Wasserverlust bei Durchfallerkrankungen aus
  • Sonnenschutzcreme/-lotion mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30)
  • Sonnenschutzlippenstift mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30)
  • Halsbonbons oder Lutschtabletten gegen die trockene Höhenluft
  • Mückenschutzmittel
  • Oropax
  • Toilettenpapier, 2-3 Rollen ohne den Papp-Kern, spart Gewicht
  • Wasserentkeimungstropfen oder –tabletten (Micropur, Certisil, Romin)
  • Leichtes, schnell trocknendes Handtuch
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Reisewecker
  • Taschentücher/Feuchttücher
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Schreibzeug
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1,5 Liter (insgesamt mind. 3 Liter inkl. Thermosflasche
  • Thermosflasche
  • Fernglas
  • Höhenmesser (wer möchte und wenn vorhanden)
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel, „Lieblingsteebeutel”)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • Handy mit Ladekabel
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz

Gepäck 

Umpacken von Gepäck während der Bergbesteigung:

Jeder Träger trägt normalerweise das Berggepäck von zwei Teilnehmern (höchstens 12 kg pro Teilnehmer). Weiterhin übernehmen die Träger den Transport der Ausrüstung, der Verpflegung und des Trinkwassers. Am Abend bevor Sie zur Bergbesteigung aufbrechen, wird das Gepäck inkl. Schlafsack und Liegematte in eine separate Tasche umgepackt (z.B. wasserdichten Packsack, diesen bitte selbst mitbringen), die dann der Träger übernimmt. Bitte beachten Sie: Das Berggepäck wird von der Nationalparkbehörde gewogen. Sollte es die Marke von 12 kg pro Teilnehmer überschreiten, so muss entweder ein weiterer Träger engagiert werden (Kosten für die gesamte Besteigungsdauer ca. USD 90,- + Trinkgeld) oder Sie müssen Gepäck zurücklassen. Das restliche Gepäck (z.B. Kleidung für den Flug oder eine Verlängerung) verbleibt in Ihrer Reisetasche bei der Agentur. Bitte beachten Sie, dass wir aus rechtlichen Gründen für das zurückgelassene Gepäck keine Haftung übernehmen können. Sie erhalten Ihr Gepäck nach der Bergbesteigung wieder. Im Tagesrucksack tragen Sie Ihre persönlichen Dinge (Trinkflaschen, Toilettenpapier, Fotoausrüstung, Sonnenschutz, evtl. Regenkleidung, usw.).

Seit dem 01.06.2019 hat Tansania ein striktes Plastiktütenverbot erlassen. Es dürfen keine Plastiktüten mehr eingeführt werden. Ausgenommen sind die wiederverschließbaren Ziploc-Beutel, die gerne von Reisenden im Handgepäck benutzt werden. Bereits bei der Einreise werden an den Flughäfen verstärkte Kontrollen durchgeführt. Verstöße werden mit Geldtrafen und sogar unter anderem mit Haft geahndet. Nehmen Sie daher bitte unter keinen Umständen Plastiktüten mit auf Ihre Reise.

Aufgrund des relativ neuen Verbots liegen uns aktuell noch keine Erfahrungswerte vor. Bitte beachten Sie, dass wir für das Procedere vor Ort, die individuelle Handhabung (ggf. Willkür) keine Haftung übernehmen können.

Damit Sie bei der Einreise keine Probleme bekommen, geben wir Ihnen nachfolgend einige Tipps:

  • Ersetzen Sie Plastikbeutel oder andere Plastikhüllen zum Beispiel durch Wäschenetze oder durch die neu auf den Markt gekommenen wiederverwendbaren Gemüse- und Obstbeutel
  • Überlegen Sie sich, ob Sie Flüssigkeiten tatsächlich in Ihrem Handgepäck mitführen wollen. In Ihrem aufzugebenen Gepäck ist bestimmt genug Platz für eine Kulturtasche, in der Sie die Flüssigkeiten unbeschwert transportieren können
  • Möchten Sie neue, original verpackte Gegenstände mitnehmen, entfernen Sie vorher sämtliche Plastikverpackungen und ersetzen diese zum Beispiel mit Stoffbeuteln
  • Wichtig: Sollten Sie aus medizinischen Gründen Plastiktüten benötigen wie zum Beispiel bei Morbus-Erkrankungen oder bei Diabetikerbesteck, führen Sie eine ärztliche Bescheinigung in englischer Sprache mit sich

Weitere Informationen zum Plastikverbot finden Sie hier:

https://www.thecitizen.co.tz/oped/-Perspectives-on-plastic-bags-ban-in-Tanzania/1840568-5080140-dpjqz/index.html?fbclid=IwAR2WkcgIWP0Uidy6kREZqr75TLfWSkfiHU2UCDwDfXDtYS56PiyAP7gUtCY

Infrastruktur/Straßenverkehr

In Tansania herrscht Linksverkehr. Im Vergleich zu Deutschland (230.000 km langes Straßennetz), verfügt Tansania über eine schlechte und geringe Infrastruktur. Das Straßennetz ist nur ca. 20.000 km lang und nur 19 % der Straßen davon sind geteert. Der Zustand der geteerten Straßen ist meist recht gut. In abgelegenen Gegenden außerhalb der Stadt gibt es jedoch viele Schlaglöcher und die sandigen Straßen sind aufgrund von Wetterbedingungen zweitweise auch unbefahrbar. Das Fahren auf Schnellstraßen stellt aufgrund ungewohnter und sehr unterschiedlicher Fahrstile eine Herausforderung dar und ist mit Deutschland nicht zu vergleichen. Es gibt häufig schwere Verkehrsunfälle. Die Gefahr, durch einen Unfall verletzt zu werden, ist hoch. In der letzten Zeit häufen sich auch schwere Busunglücke auf den Schnellstraßen Tansanias. Unsere Fahrer fahren daher sehr bedacht und vorausschauend.

Aufgrund der hohen Unfallrate und der schwierigen Straßenverhältnisse raten wir Ihnen von Mietwägen ab. Nehmen Sie stattdessen ein Taxi, bei dem Sie vorher unbedingt den Preis aushandeln sollten, oder steigen Sie in einen traditionellen Minibus (Daladala), der Sie für wenig Geld fast überall hinbringt. Für weitere Strecken gibt es komfortable, große Fernbusse, die zwischen größeren Städten verkehren. Wenn Sie das Lenkrad trotzdem selbst in die Hand nehmen möchten, ist ein internationaler Führerschein erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

Fährverkehr von und nach Sansibar

Zwischen Daressalam und der Inselgruppe Sansibar verkehren mehrmals täglich an jedem Wochentag Fähren. In der Vergangenheit ereigneten sich jedoch mehrere schwere Fährunglücke, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen. Nicht immer ist davon auszugehen, dass Fähren ausreichend gewartet sind. Versuchen Sie daher augenscheinlich überfüllte oder überladene Fähren zu meiden und nicht während eines Sturms oder Gewitters die Fahrt anzutreten. Wir empfehlen Ihnen alternativ zur Fähre eine Flugverbindung nach Sansibar zu wählen.

Bahn 

Der Schienenverkehr in Tansania ist teilweise vollständig zum Erliegen gekommen. Es gibt noch vereinzelte Bahnstrecken, die Dar es Salaam mit Kigoma, Mwanza, Dodoma und Tabora verbinden und eine weitere, mit der man von Dar es Salaam nach Sambia kommt. Die tansanische Regierung ist jedoch bemüht das Schienennetz zu modernisieren und plant den Bahnverkehr wieder aufleben zu lassen. Des Weiteren ist Tansania bemüht den Transportsektor stetig auszubauen, um regionalen Handel und wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln.

Flug

Informationen zum Flugverkehr in Tansania finden Sie bei unseren Reisetipps unter der Rubrik „Flughäfen & Flüge.

Tansania gilt, aufgrund von politischer Stabilität, als eines der sichersten ostafrikanischen Reiseländer. Trotzdem besteht aufgrund der weit verbreiteten Armut ein hohes Risiko für Diebstähle und Überfälle. Beachten Sie, dass Sie als ausländischer Tourist in den Augen der Tansanier als sehr reich gelten und daher besonders achtsam sein müssen.  Vor allem bei großen Menschenansammlungen wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen, im Bus oder im Zug müssen sie besonders auf Ihre Taschen bzw. Ihr Gepäck achten. Vermeiden Sie es möglichst, Ihre Wertgegenstände offen zu zeigen. Nehmen Sie bei Aktivitäten oder Spaziergängen nur geringe Geldbeträge mit und verteilen Sie diese auf unterschiedliche Hosen- oder Jackeninnentaschen. Denken Sie daran, dass Ihr Reisepass Ihr wichtigstes Dokument ist. Bei Verlust müssen Sie sich auf eine sehr langwierige und teure Wiederbeschaffungsaktion einstellen. Falls Sie das Risiko nicht eingehen möchten und die Möglichkeit haben, den Pass sicher zu lagern, nehmen Sie eine einfache Kopie Ihrer Unterlagen mit. Ihre Brieftasche mit anderen wichtigen Karten und Unterlagen sollten Sie nicht mit sich führen und immer im Hotelsafe verwahren. Wenn Sie eine Kamera oder ein Handy zum Fotos machen mitnehmen möchten, empfehlen wir Ihnen, die Gegenstände zu sichern, indem Sie sich den Kameragurt um den Hals legen bzw. das Handy sofort wieder in Ihrer Tasche verstauen.

In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie die folgenden Sicherheitshinweise auf Ihrer Reise durch Tansania zu beachten:

  1. Achten Sie immer auf Ihr Reisegepäck und auf das der anderen in Ihrer Gruppe
  2. Versuchen Sie möglichst immer in Begleitung einer einheimischen Reiseleitung unterwegs zu sein
  3. Meiden Sie abgelegene Straßen und Gegenden – vor allem bei Dunkelheit
  4. Bewahren Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände in Hand- oder Umhängetaschen auf. Sollten Sie es dennoch nicht vermeiden können, versuchen Sie die Tasche unter Ihrer Kleidung zu verstecken oder immer mit der Hand festzuhalten
  5. Benutzen Sie für den Transport von Wertsachen wie Reisepass, Geld und/oder Flugtickets am besten einen verdeckt getragenen Geldgürtel, einen Brust- oder Beinbeutel oder eine flache einklappbare Gürteltasche
  6. Verzichten Sie darauf, teuren Schmuck, Uhren etc. auf offener Straße zu tragen
  7. Tragen Sie Fotoapparate und Handys nicht zu offensichtlich mit sich herum und sichern Sie diese zusätzlich mit einem Kameragurt oder einer Handykette
  8. Führen Sie immer eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich und bewahren Sie diese getrennt von den Originalen auf
  9. Nutzen Sie im Hotel immer den Safe und schließen Sie ihr Zimmer gut ab
  10. Lassen Sie Wertsachen am Strand nie unbeaufsichtigt

Wichtige Notfall-Nummern auf einen Blick 

  • Allgemeiner Notruf: 112 oder 999
  • Deutsche Botschaft in Tansania: +255 22 2212300
  • Botschaft von Tansania in Deutschland: +49 30 3030800
  • Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten, Mobilfunkkarten etc.): +49 116 116

Weiter Informationen über die Sicherheit und Reisevorschriften in Tansania entnehmen Sie bitte der Seite des Auswärtigen Amts:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/tansania-node/tansaniasicherheit/208662

Telefon bzw. telefonieren nach Deutschland

Das Telefonieren über das Festnetz von Tansania nach Deutschland funktioniert in Städten, Hotels, Lodges oder Postämtern fast uneingeschränkt. Vergessen Sie nicht, bei einem Anruf nach Deutschland die deutsche Vorwahl (+49) vorweg zu wählen.

Auch das Mobilfunknetz ist sehr gut ausgebaut, für Anrufe nach Deutschland jedoch sehr teuer. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Anrufe immer über eine funktionierende WLAN Verbindung über verschiedene Internetplattformen (z. B. WhatsApp, Facebook, Skype) zu tätigen.

Internet 

In allen größeren Städten Tansanias stehen Ihnen Internetcafés zur Internetnutzung zur Verfügung. WLAN finden Sie mittlerweile auch in fast allen Hotels, Lodges und Restaurants in Tansania, wodurch der Internetzugang kein großes Problem darstellt.

Unser Tipp für Ihre Reise nach Tansania: Kaufen Sie sich zu Beginn Ihrer Reise eine günstige, tansanische SIM-Karte (max. 1 Euro), die Sie fast überall erhalten (bereits am Flughafen). Mit dieser können Sie dann von überall aus auf das Internet zugreifen. Nachdem man sich den gewünschten Betrag auf die Karte geladen hat, kann man sich direkt mit dem Internet verbinden und lossurfen. Sie können nun entweder über die Internetverbindung nach Deutschland (wird empfohlen) oder für ca. einen Euro pro Minute übers Telefonnetz telefonieren. Die beliebtesten Prepaid-Anbieter sind Vodacom und Airtel.

Strom

Die Strom-Spannung in Tansania beträgt 220 Volt. Für eine Reise nach Tansania benötigen Sie einen Adapter für britische Dreifachkontakte (3-Loch). Dieser kann ganz bequem in Deutschland (z. B. über Amazon oder in Elektrofachgeschäften) oder auch vor Ort in Tansania gekauft werden. Die deutschen Gerätestecker, die an den meisten Ladegeräten, Rasierern etc. zu finden sind, passen jedoch oft auch ohne Adapter. Wir empfehlen Ihnen trotzdem einen Adapter dabei zu haben, um mögliche Schäden zu vermeiden. Im Notfall können Sie sich den Adapter aber auch bei einigen Unterkünften leihen.

Bitte beachten Sie: In Tansania kommt es immer wieder zu Stromausfällen. Diese können sich auch in seltenen Fällen über den ganzen Tag ziehen. Laden Sie daher immer regelmäßig Ihre Geräte, wenn Strom vorhanden ist und nehmen Sie eine kleine Taschenlampe für den Notfall mit.

Alkohol

Der Alkoholkonsum in Tansania ist, außer während der Autofahrt, nicht verboten. Wir empfehlen Ihnen den lokal hergestellten Gin „Konyagi“, der aus Zuckerrohr gewonnen wird. Außerdem hat Tansania eine Reihe lokaler Biere wie zum Beispiel „Kilimanjaro“ oder „Serengeti“, die lecker und erfrischend schmecken.

Alle importierten Getränke wie Fanta, Sprite oder Tangawezi/Stoney (Ginger Beer) kosten in den Hotels um die drei US Dollar, importiertes Bier liegt bei ca. fünf US Dollar (viel weniger in Dorfläden) und Wein bei ca. 20 – 30 US Dollar und mehr. In den Lodge-Bars werden meist südafrikanische Weine angeboten. Es gibt außerdem eine Vielzahl von destilliertem Alkohol, mehrere Sorten Scotch sowie verschiedene Marken einheimischer alkoholischer Getränke.

Ausländer

Wenn Sie asiatischer Abstammung sind, werden die Einheimischen Sie wahrscheinlich immer als Chinese bezeichnen. Nichts für ungut. Das ist verständlich, denn die Tansanier haben kaum Asiaten getroffen oder gesehen, außer denen chinesischer Abstammung.

Weiße bzw. Europäer werden „Mzungu“ genannt. Mzungu hat mehrere Bedeutungen und steht für „eine Person, die im Kreis geht“, für „unruhig“ oder “Entdecker”, und ist Europäern vorbehalten. Seien Sie nicht beleidigt, wenn Sie so bezeichnet werden. Die Tansanier sind außerdem sehr warmherzig und freundlich und werden versuchen, bei jeder Gelegenheit mit Ihnen zu sprechen, um ihr Englisch zu üben.

Berührungen

Tansanier sind empfindliche, feinfühlige und offene Menschen. Sie werden während eines Gesprächs wahrscheinlich eine Hand auf Ihre Schulter legen, Ihre Hände berühren bzw. den Körperkontakt zu Ihnen suchen. Längerer Augenkontakt ist jedoch unerwünscht und wird als Eingriff in die Privatsphäre und als nahezu unhöflich angesehen.

Essen

Schon als Kinder lernen die Tansanier, sich vor dem Essen die Hände zu waschen. Denn in Tansania wird hauptsächlich mit den Händen gegessen. Sie beginnen erst dann mit dem Essen, wenn sie sich die Hände gewaschen haben. In lokalen Restaurants wird oft vor dem Essen eine Schüssel mit Wasser und Seife zum Hände waschen hingestellt. Auch zuhause, wenn Sie einen Gast zum Essen einladen, stellen Sie Wasser zum Händewaschen bereit. Interessant ist das Handwaschritual. Die Gastgeber werden das warme Wasser mit einem gesprochenen „Karibu“ (Willkommen) einschenken, während sie in der anderen Hand eine Schale für das schmutzige Wasser halten. Dieses Ritual stammt noch aus den Tagen vor der Einführung von Löffeln und Messern. Nach dem Essen werden sie das Ritual erneut durchführen, um ihre Hände zu reinigen. Aus Tradition wird diese noch immer in einigen Orten und Restaurants praktiziert. Traditionell essen Tansanier zusammen von einer großen Platte, während sie für gewöhnlich dabei auf dem Boden sitzen, wobei Männer und Frauen getrennt voneinander essen.

Freundschaft

Obwohl die Tansanier großen Wert auf Freundschaft legen, ist sie zweitrangig gegenüber der Familie. Freunde sind zum Knüpfen von Kontakten da und die Familie ist das, wohin sich Tansanier in Zeiten der Not wenden. Die Besuche lokaler Veranstaltungen (Hochzeiten, Beerdigungen und religiöse Aktivitäten) tragen dazu bei, Ihr soziales Vertrauen zu stärken.

Gastfreundschaft

Tansanier sind sehr herzliche, freundliche und gastfreundliche Menschen. Achten Sie jedoch auf gestellte Freundlichkeit, denn bei einigen steckt eigentlich ein ganze anderes Motiv dahinter. „Undugu“ bedeutet Bruderschaft/Schwesternschaft und steht für den tansanischen Geist und die Vorstellung von Großfamilie, Großzügigkeit, Rücksichtnahme und Mitgefühl gegenüber anderen in der Familie und Gemeinschaft. Es umfasst eine Art Sicherheitsnetz, in dem die Wohlhabenden mit den Besitzlosen teilen. Eine Person, die arbeitet, unterstützt möglicherweise ein Dutzend Freunde und Verwandte, die es nicht tun.

Gäste

Die wohlhabenden Einheimischen laden ihre Gäste zum Sitzen ins Wohnzimmer ein, wobei die einfachen Leute ihre Gäste meist außerhalb des Hauses platzieren. Die Gäste sitzen meist auf einer Bank oder einem Stuhl, aber nicht auf dem Boden. Das Bereitstellen von Speisen für Gäste gehört zur Verehrung des Gastes. Wenn Sie nichts essen wollen, versprechen Sie zumindest, ein anderes Mal zu essen. Das ist Teil der afrikanischen Gastfreundschaft. Wenn Sie gehen, wird der Gastgeber Sie nach draußen oder zum Tor begleiten.

Grüßen

Es gibt viele Formulierungen und Worte, um einen Menschen in Tansania zu grüßen. Die Formel und Art hängt vom Beziehungsgrad, Alter und Status des Gegenübers ab. Wenn Sie kein Suaheli sprechen, ist es in Ordnung, nur „Hallo“ oder „Wie geht es Ihnen“ zu sagen. Wichtig ist aber, jeden zu grüßen, an dem Sie vorbeikommen, unabhängig davon, ob Sie die Person kennen oder nicht. Wenn Sie nur Freunde grüßen und andere ignorieren, die im Raum sind, werden Sie als unhöflich angesehen. Das Grüßen ist in Tansania sehr wichtig und oft auch mit Fragen zum eigenen Wohlbefinden und dem der Familie verbunden. In bestimmten Stämmen folgt auf die Begrüßung eines älteren oder zu respektierenden Menschen das Verbeugen oder Knien. Das Verneigen oder Kopfnicken ist nicht Teil des tansanischen Stils, also versuchen Sie, dies zu vermeiden.

Handeln 

Es ist üblich, auf den Märkten und Geschäften zu handeln, nicht jedoch in Supermärkten. Händler heben bei Touristen und Ausländern gerne mal die Preise an. Daher raten wir Ihnen, immer mit einem befreundeten Einheimischen, der die Preise kennt und die Sprache beherrscht, einkaufen zu gehen.

Handschlag

Es ist in Tansania nicht üblich, sich zur Begrüßung oder als Dank die Hände zu schütteln. Sollten sie trotzdem einen Handschlag machen, ist es nur sehr kurz und leicht und weit entfernt von einem festen Handschlag. Für gewöhnlich bieten die Einheimischen statt eines Händeschüttelns ihr Handgelenk als Zeichen der Begrüßung an. Einige Jugendliche machen gerne einen Handschlag, indem sie ihren Daumen hochdrehen und sich kurz ihre Handflächen halten.

Kleidung

Eine Kleiderordnung gibt es in Tansania nicht. Am Arbeitsplatz tragen einige Frauen einen Rock mit Sandalen und einem einfachen T-Shirt. Andere Frauen tragen ein formelleres Outfit mit Schuhen und Jäckchen. Bei Männern sind glänzende, polierte Schuhe, langärmelige Shirts und maßgeschneiderte Hosen üblich. In akademischen Kreisen wie einer Universität ziehen Studentinnen auch mal ein Partykleid oder Arbeitskleidung an. Männliche Studenten ziehen sich gern wie Büroangestellte an. Jeans sieht man selten.

Männer in Anzug und Weste sind auch in der Kirche und im Alltag ein übliches Bild. Dieser Kleidungsstil verdeutlicht, dass Tansanier trotz niedriger Einkommen und armen Verhältnissen Wert auf gutes Aussehen legen. In Gegenden mit hohem muslimischen Anteil sind Frauen dazu angehalten, Kleidung zu tragen, die den ganzen Körper bedeckt. Touristen, die ihre nackten Beine und Schultern sowie ihren Oberkörper zeigen, werden toleriert, aber in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen. Achten Sie besonders auf Sansibar stärker auf eine körperbedeckende Kleidung und laufen Sie bitte niemals mit Badeklamotten durch die Dörfer und Städte.

Zeit

Das Zeitkonzept in Tansania unterscheidet sich stark von dem der westlichen Länder. Es gibt 12 Stunden am Tag und 12 Stunden in der Nacht. Die Suaheli-Tageszeit beginnt mit Sonnenaufgang, die Nachtzeit mit Sonnenuntergang. Tansanier haben viel freie Zeit. Wundern Sie sich daher nicht, wenn sie ein oder zwei Stunden zu spät zu einem Termin kommen! Geben Sie besser eine Stunde im Voraus für den Termin an statt der genauen Uhrzeit. Wenn zum Beispiel der Termin um 9 Uhr ist, sagen Sie besser um 8 Uhr, um Verspätungen entgegenzuwirken.

Zuneigung

Öffentliches Zeigen von Zuneigung wird missbilligt. Küssen, Händchen halten und Umarmen auf der Straße ist unerwünscht. Dennoch gilt die freundliche Zuneigung zwischen Personen gleichen Geschlechts als vollkommen in Ordnung, wie z.B. das Händchenhalten bei gleichem Geschlecht. Homosexualität hingegen ist in Tansania nicht nur ein Tabu, sondern sogar illegal. Lesen Sie dafür bitte unsere weiteren Hinweise unter „Homosexualität in Tansania“.

Die Landeswährung in Tansania ist der Tansania-Schilling (TZS). Die gängigsten Banknoten des tansanischen Schilling sind 500, 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 Schilling. Der Wechselkurs variiert, wobei Sie aktuell für einen Euro ca. 2600 Schilling bekommen. Sie können in Tansania auch mit US Dollar bezahlen. Gerade höhere Beträge, zum Beispiel Eintrittsgelder der Nationalsparks, werden mit US Dollar bezahlt. Bitte beachten Sie aber, dass von Banken und Wechselstuben meist nur Dollarnoten mit Prägedatum ab dem Jahr 2006 angenommen werden. Beachten Sie auch, dass sich der Umtausch von Euro in Landeswährung auf die großen Städte und auf bestimmte Hotels beschränkt. Hotels bieten in der Regel die ungünstigsten Wechselkurse. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie ihr Bargeld auch direkt bei der Ankunft am Flughafen wechseln. Denken Sie deshalb vorausschauend und tauschen Sie ihr Geld, wenn Sie gerade die Möglichkeit dazu haben. Ihr Reiseleiter wird Sie bei Gelegenheit aber auch darauf hinweisen.

Das Abheben von Bargeld mit deutschen Girokonto-Karten ist an den lokalen Geldautomaten nur noch selten möglich. Empfehlenswert ist daher die Mitnahme von (mehreren) Kreditkarten, mit denen eine Bargeldabhebung an den meisten Geldautomaten möglich ist. Insbesondere mit der weit verbreiteten VISA-Karte lässt sich bei verschiedenen Banken relativ zuverlässig Bargeld abheben. Eine Master Card kann unter Umständen abgelehnt werden. Bitte überprüfen Sie zügig nach jeder Geldabhebung die Kreditkartenabrechnung, da es in der Vergangenheit zu unberechtigten Bargeldabhebungen Dritter kam. Melden Sie verdächtige Doppelabhebungen sofort Ihrem Kreditinstitut! Der Service an den Geldautomaten unterliegt gelegentlich Störungen, daher empfehlen wir Ihnen ebenfalls die Mitnahme von ausreichend Bargeld (Euro/US-Dollar). Lassen Sie sich gerne von unseren Reise-Spezialisten bei der Budget-Planung beraten.

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