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Die traurigen Elefantenwaisen in Afrika

Safari und Sansibar - Elefantenbaby

Die traurigen Elefantenwaisen in Afrika

Gebrochene Seelen für jedes einzelne Elfenbein – Die Elefantenwaisen von Afrika

In den Weiten Afrikas, wo die Sonne ihre goldenen Strahlen über die Savanne legt, entfaltet sich ein berührendes Schauspiel. Regelmäßig begeben sich fleißige Helfer auf die Suche nach zurückgebliebenen Elefantenwaisen in Afrika, die durch tragische Umstände ihre Familien verloren haben.

Auch wenn auf den Handel von Elfenbein in Afrika hohe Gefängnis- oder Geldstrafen bestehen, kommt es immer wieder zu dramatischen Wildereien, bei denen es um die kostbaren Stoßzähne der ausgewachsenen Tiere geht.

Die Leidtragenden bleiben die Jungtiere, die durch die schlimmen Szenen und dem Verlust ihrer Familienmitglieder tiefe seelische Wunden erleiden.

Verschiedene Organisationen in Afrika haben sich seit Jahren der Rettung dieser gebrochenen Seelen verschrieben. Eine davon, die Daphne Sheldrick Auffangsstation für Elefantenwaisen in Afrika, habe ich höchstpersönlich besucht.

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Das Ende meiner Reise: Die Adoption eines Elefantenbabys

Bei meiner ersten Afrikareise 2017 hatte ich mir vorgenommen, erst zurückzureisen, wenn ich einen wilden Elefanten gesehen hatte.

Okay, zugeben, die kleinen Wildtiere leben nicht frei, aber auf Grund ihrer dramatischen Erlebnisse ist das auch gut so. Sie haben dort ein vorübergehendes Zuhause, in dem sie geschützt und sicher leben.

Während meiner Reise, in der definitiv kein Budget für eine Safari eingeplant war, hörte ich irgendwann von den verwaisten Elefanten und einer möglichen Adoption bzw. Patenschaft. Das klang nach einem perfekten Abschluss und einem idealen Geschenk für mich selbst.

Nach der Kontaktaufnahme und Abklärung, wie die Übernahme einer Patenschaft für eines der Babys funktioniert, standen meine Pläne.
Also buchte ich einen Flug nach Nairobi, um mich auf den Weg zur Daphne Sheldrick Organisation in Kenia zu begeben.

 

Wilde Babyelefanten rennen mich fast über den Haufen

Es herrschte gerade andauernde Regenzeit in Nairobi, was mich nicht davon abhielt, meinen Termin wahrzunehmen. Im strömenden Regen fand ich mich gemeinsam mit einer Gruppe aus ca. 15-20 Personen am Eingang der Auffangstation ein. Nach einer kurzen Einweisung begann das Abenteuer „Elefantenbabys“.

Tagsüber verbringen die Tiere wohl die meiste Zeit auf einer für Besucher unzugänglichen Fläche. Hier grasen, spielen, lernen und entspannen sie, während eine Vielzahl von Helfern sich mit ihnen beschäftigt und vorsichtig Vertrauen untereinander aufbaut.

Ich durfte mir einen Platz auf dem Gelände zum Warten aussuchen und sollte mich bereit halten, denn es wurde „Zeit für das Fläschchen“.

Die Sonne neigte sich gen Horizont und die Kleinen schienen den genauen Ablauf zu kennen. Plötzlich hörte ich wildes Getrampel und schon huschte einer der Elefanten wild an mir vorbei. Das Trampeln wurde lauter und kaum drehte ich mich um, rannte ein Haufen wilder Elefantenfüße an mir vorbei. Die Ohren wild flattern und für einen Moment erinnerte ich mich an meinen Lieblingstrickfilm „Dumbo“.

Es war so ein süßes Spektakel, das mir bis heute so herzlich in Erinnerung geblieben ist.

Anschließend bekam jeder Elefant von seinem eigenen Pfleger das Fläschchen und wie richtige Kleinkinder, so wurden auch die niedlichen Dickhäuter müde. Manche von ihnen ließen sich zu Boden nieder, kuschelten sich unter eine Decke und schlossen sanft ihre treuen Kulleraugen.

Ich durfte mit jedem Einzelnen Zeit verbringen, sie streicheln und mich ganz in Ruhe für “einen entscheiden”, für den ich die Patenschaft übernehmen möchte.

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Meine Wahl: Der Steinbock

Ich fühlte mich ganz besonders zu dem dreijährigen Rapa hingezogen. Ein Waise, der im Januar 2015 geboren wurde. Seine dunklen Augen, die von endlos langen Wimpern eingehüllt wurden, musterten mich lange und intensiv. Die Zeit mit ihm und wahrscheinlich unser gemeinsames Sternzeichen führten zu meiner Entscheidung, ihn als mein Patenkind auszuwählen.

Nachdem ich alle Formalitäten ausgefüllt hatte, bekam ich eine wunderschöne Urkunde und konnte meine Heimreise nach Deutschland antreten.

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Was kommt danach

Nachdem die Jungtiere bei Daphne Sheldrick aufgepäppelt werden, ist das Ziel, sie in die umliegenden Nationalparks auszuwildern. Auch Rapa verließ die Station im darauffolgenden Jahr und lebt heute im Tsavo East Nationalpark. Dieser gilt als der Nationalpark mit der größten Elefantenpopulation in ganz Kenia.

Es ist ein wunderschönes Gefühl, mit meinem Geld etwas Gutes zu tun und mich gleichzeitig mit einem so einzigartigen Erlebnis selbst zu beschenken.

Wenn du also mal keine Idee für ein außergewöhnliches Geschenk für deine Liebsten hast, wäre dies vielleicht eine originelle Anregung? Auch ohne vor Ort sein zu müssen, kannst du natürlich jederzeit für einen der Elefantenwaisen eine Patenschaft übernehmen.

Und bei deiner nächsten Afrikareise besuchst du dein Baby entweder in der Auffangstation oder du munkelst, welcher der Elefanten im Nationalpark wohl dein ehemaliger Schützling war? Wenn du dir Unterstützung bei deiner Planung wünschst, dann kontaktiere und einfach über unser Kontaktformular. Wir realisieren deinen Afrika-Traum, ganz individuell nach deinen Wünschen und deinem Budget.

Neugierig?

Weitere Informationen zu den Elefantenwaisen findest du auf der Internetseite von Daphne Sheldrick. Wir helfen dir gern dabei, bei deiner nächsten Reise einen Besuch einzuplanen. Sprich uns gerne direkt an.

Hakuna Matata und Asanté Sana
Claudi

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